Donnerstag, 30. Juli 2015

[5 x nachgefragt bei..] BLOG COACH Janneke Duijnmaijer



Bloggen ist nicht nur einfach irgendein Hobby.

Es ist die Leidenschaft für ein bestimmtes Thema. Die Freude am Austausch mit Gleichgesinnten und in meinem Fall die Liebe zur Fotografie. Das war übrigens damals als ich vor 5 Jahren anfing ganz genau so. Nur heute gibt es eine Reihe von neuen Fragen, die man sich als Blogger irgendwann stellt: 

Was ist denn diese Suchmaschinenoptimierung genau, brauche ich Google Analytics, wie kann ich mein Blog Layout verbessern, wie wird mein Blog gefunden, woher kommen meine Leser, welche Tools funktionieren, kann man wirklich Geld verdienen mit seinem Blog, wie gehe ich mit Werbung um und noch so einiges mehr.

Daher möchte ich euch heute in meiner noch jungen Rubrik "5 x nachgefragt" Janneke Duijnmaijer vorstellen, sie ist Blog Coach und hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, genau diese Fragen zu beantworten.




Janneke schreibt mit viel Herzblut und Know How auf Blog Your Thing und inspiriert dort Blogger mit hilfreichen Tipps, Tricks und Infos zum Thema Blogging und Social Media.
Außerdem hilft Janneke bei technischen Problemen oder bei der Ausarbeitung (d)einer Blogstrategie und bietet eine Blog Analyse sowie individuelle Blog Coachings an.
Sie unterstützt jeden dabei, der das Beste aus seinem Blog herausholen will und zeigt, was man braucht um daraus ein Business zu machen.

Wenn man Feedback zu dem eigenen Blog haben möchtet, dann ist man in meinen Augen bei ihr sehr gut aufgehoben und ich freu mich sehr, dass Janneke mir heute meine 5 Fragen beantwortet:


5 x nachgefragt bei Janneke von BLOG YOUR THING

Liebe Janneke, schön, dass du dir die Zeit genommen hast, um meine Fragen zu beantworten! Magst du kurz etwas über dich erzählen und wie die Idee zu deinem Blog "Blog Your Thing" entstand?


Vielen Dank für die Einladung :)
Ja, gerne: ich habe meine Abschlussarbeit in der Schule zum Thema „Internet“ geschrieben und bin damals (2009) auf Blogs gestoßen. Da wusste noch kaum jemand, was das eigentlich ist. Weil ich neugierig war, habe ich Orangenmond gestartet, einen DiY & Backblog, den ich bis heute betreibe. Und es war auch schnell klar, dass ich beruflich „was mit dem Internet“ machen will. Irgendwie hat es sich so ergeben, dass ich mir immer mehr Wissen über das Bloggen an sich angeeignet habe und meinen Freunden Tipps gegeben habe. Das war irgendwann nicht mehr genug und deshalb habe ich Blog Your Thing gestartet, wo ich mein Wissen jetzt mit mehr Leuten teilen kann :)

Braucht man Vorkenntnisse um einen Blog zu schreiben und verrätst du uns deine Blogger-Insider Tipps für einen erfolgreichen Start?


Wenn du hobbymäßig bloggen willst reicht es im Prinzip, wenn du einen Internetzugang hast und schreiben kannst! Aber natürlich gibt es ein paar Dinge, die es einfacher machen: Ein einprägsamer Name, den man leicht buchstabieren kann und der so einfach auszusprechen ist, dass man ihn nicht 5 mal wiederholen muss, ist Pflicht. Und du solltest dich gleich von Anfang an mit anderen Bloggern vernetzen, dann macht das Bloggen noch mehr Spaß!

Was sind deiner Meinung nach die häufisten Fehler beim Bloggen?

DER Fehler schlechthin ist, dass viele Blogger keine Strategie haben. Was total okay ist, wenn der Blog nur ein Hobby ist. Aber wenn er erfolgreich sein soll, dann musst du dir überlegen über welche Themen du schreibst, wen du mit deinem Blog ansprechen willst und wie du am besten die Werbetrommel rührst!

 

http://www.blogyourthing.com/gratis-e-book-50-quellen-fuer-mehr-traffic/


Welche unverzichtbaren Blogging Tools kannst du empfehlen?

Mein Lieblingstool schlechthin ist Google Analytics, ein sehr umfangreiches gratis Statistiktool, das wahrscheinlich den meisten Bloggern ein Begriff ist. Es ist zwar auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, aber wenn man mal weiß, wo man was findet ist es Gold wert!

http://www.blogyourthing.com/google-analytics-basics-meistbesuchten-seiten-finden/


Ebenfalls unverzichtbar ist für mich ein Editorial Kalender, in dem ich notiere, was ich wann veröffentliche. Vor allem seit ich 2 Blogs betreibe, würde ich ohne ihn garantiert den Überblick verlieren. Ich benutze dafür Papier, Stift und Post-Its. 
Manchmal brauche ich einfach was Handfestes :-)




Und mindestens genauso wichtig ist für mich ein Notizbuch, in dem ich Inspirationen oder Ideen für Blogartikel sofort aufschreibe. Tue ich das nicht, sind sie nämlich garantiert nach 2 Minuten weg. Dafür nutze ich Evernote , für das es sowohl eine Web-App als auch eine Smartphone App gibt. Denn egal wo ich hin gehe, mein Smartphone ist garantiert immer dabei!


Wenn du eine Anleitung zum Geldverdienen mit Blogs schreiben müsstest, welche drei Punkte würden darin in jedem Fall vorkommen? 


1.       Behandle deinen Blog wie ein Business – sprich: sei so professionell wie möglich. Denn wenn du es nicht tust, warum soll es dann jemand anderes tun? Dazu gehören unter anderem, dass du eine E-Mail Signatur hast, schnell auf E-Mails antwortest und dass du Vereinbarungen (z.B. mit Unternehmen) einhältst.

2.       Lass dich nicht unterkriegen! Es wird wahrscheinlich öfter passieren (vor allem an Anfang), dass dir jemand 50€ für einen Sponsored Post anbietet. Selbst wenn du dich freust, dass ein Unternehmen mit dir zusammenarbeiten möchte: verkaufe dich nicht unter Wert! Überleg dir immer, was bei diesem Budget dein Stundenlohn wäre und ob sich das für dich auszahlt. Denn beim Bloggen ist es wie in jedem anderen Business auch: die Preise im Nachhinein zu erhöhen ist fast unmöglich...

3.       Think outside the box! Geld verdienen kannst du beim Bloggen nicht nur mit Sponsored Posts oder Bannerwerbung. Ein eigenes E-Book zu schreiben und verkaufen ist gar nicht so schwer. Immerhin machst du ja auch auf deinem Blog nichts anderes als Content zu produzieren ;-) Und bestimmt fallen dir noch andere Ideen ein!




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Samstag, 25. Juli 2015

[Nachmachtipp] Bemalte Stoffservietten


Abends male ich manchmal zur Entspannung. Dabei höre ich gerne Musik oder:
ich sitze am Wohnzimmertisch und höre dem aufgeregten und spannenden Tages-Ferien-Bericht meiner Tochter und ihrer Freundin zu, der sich ein wenig in die Länge zieht, weil er unterbrochen wird durch ständiges Kichern und unkontrollierbare Lachanfälle und versuche dabei zu malen.

Leider habe ich dafür aber zu wenig Talent und ich gebe es regelmäßig wieder auf und lasse mir stattdessen von den Mädels zeigen, wie Malen wirklich geht. Auch mit mäßigem Erfolg.
Das Einzige was mir manchmal gelingt, sind simple Muster und Formen. Die male ich dann mit Vorliebe auf Stoffservietten oder weißen Geschirrtüchern auf. Klappt auch gut ohne Musik und mit Teenie Geschnatter. ;-)






Du brauchst:

○ helle Stoffservietten
○ Stoffmalfarbe
○ Pinsel
○ Zeitung als Unterlage

So geht´s:

Wichtig ist, dass der Stoff der Serviette appreturfrei ist. Appretur ist eine chemische Veredlung von Textilien, die die Farben nicht gut haften lässt. Wer sich nicht sicher ist, wäscht die Serviette einfach einmal (ohne Weichspüler) vor dem Bemalen.

Wie das Muster genau entstanden ist, kann man glaube ich auf den Bildern gut erkennen.
Legt eine Zeitung als Unterlage unter den Stoff und malt, wenn ihr euch nicht sicher seit, die Formen mit einem Bleistift vor.

Mit Pinsel und Stoffmalfarbe die Muster nachmalen und gut trocknen lassen.
Anschließend ist eine Fixierung mit dem Bügeleisen nötig. Dazu nehmt ihr am besten ein dünnes Baumwolltuch, legt es auf die bemalte Serviette und bügelt einige Minuten auf Baumwolltemperatur ohne Dampf.
Fertig ist eure individuelle Serviette! :-)






Viel Freude beim Nachmachen und ein wunderschönes Wochenende,
Rebecca




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